Das Wort Nosode heißt Krankheit (griechisch nosos).
Nosoden sind die Verbindung zwischen der Schulmedizin und der Homöopathie, denn die Substanz, bzw. das Ausgangsmaterial, das ihnen zugrunde liegt, ist der Schulmedizin zuzuschreiben.
Substanz kann infiziertes Blut sein, Krankheitserreger verschiedenster Art, Eiter, sogar Krebszellen.
Die angeführten Substanzen werden gereinigt und auf homöopathische Weise potenziert, weshalb man die Nosoden ausschließlich der Homöopathie zurechnet.
Aus schulmedizinischer Sicht wird den Nosoden Wirksamkeit abgesprochen. Dieser grundlegende Irrtum resultiert aus der Lehrmeinung, dass die festgestellte Nosode nur in einer Hochpotenz verabreicht werden darf, d. h. ab der C30.
Um auf diesem Weg aber Heilung erzielen zu können, bedarf es mehrerer Nosoden und zusätzlich bestimmter Homöophatika.
Der heilende "Schuss" trifft nicht, sondern streift nur! Stattdessen muss zur Heilung sowohl die "zutreffende" Nosode, als auch die passende Potenz derselben, die der zu therapierende Patient nötig hat, ermittelt werden.
Die Arbeit mit den Nosoden-Potenzreihen
Es handelt sich hier um Ampullen oder Globuli, sortiert in verschiedenen Potenzen, z.B. von der D8 bis zur D200.
1. Zur sofortige Diagnose - Feststellung um welchen Virus oder Bazillus es sich handelt
Entsteht zwischen Nosode und Patienten eine positive (korrelierende) Schwingungsrückmeldung, so bedeutet das, dass die Nosode für den Patienten heilende Wirkung hat. Ihre Substanz gleicht der Ursache für die Erkrankung des Patienten.
Zur Erklärung ein kurzes Beispiel:
Der Patient leidet an krampfartigen Schmerzen im Oberbauch.
Als Ursache gibt es viele Möglichkeiten, eine häufige ist der Helicobacter pylori. Entsteht zwischen der Helicobacter-Nosode und dem Patienten eine positive Schwingungsrückmeldung, so ist dieses Bakterium die Ursache der Bauchkrämpfe.
2. Zur Heilung (Medikamentation)
Durch Schwingungsrückmeldung wird festgestellt, welche Nosodenpotenz und in welcher Dosierung diese für den Patienten in Frage kommt.
Bei einer Helicobacter pylori-Infektion sind das z.B. 6 Globuli in der D5, D6 oder D8, 3xtäglich ca. acht Tage lang.
Ebenso zuverlässig, sowohl für die Diagnose als auch für die Heilung, seien unter vielen anderen Nosoden folgende hervorzuheben: die Herpes simplex Nosode, die Salmonellen Nosode, die Colibakterien Nosode, die Streptococcus Haemolyticus Nosode, die Chlamydia Trachomatis Nosode, die Chlamydia Pneumoniae Nosode und die Staphylococcus Aureus Nosode.
Eine besondere Bedeutung haben die Erbnosoden Psoriasis (bzw. Psorinum), Luesinum, Medorrhinum und Tuberculinum. Werden sie exakt diagnostiziert, so können sie die schädigenden Einflüsse der Chronischen Erbkrankheiten, auch Miasmen genannt, neutralisieren.
Die Chronischen Erbkrankheiten sind: die Psora, die Syphilis, die Sykosis und die hereditäre Tuberkulose
3. Eine Hypothese als Nachtrag
Prof.Harald zur Hausen, Nobelpreisträger für Medizin 2008, bewies erstmals, dass Viren Krebs auslösen können, und zwar anhand der Papillom Viren. Ein Impfstoff gegen diese Verursacher von Gebärmutterhalskrebs, Mundhöhlenkrebs und anderem ist im Handel. Harald zur Hausen sagt einschränkend, dass die Impfung nur dann wirksam ist, wenn noch keine Infektion stattgefunden hat.
Bei einigen Personen entsteht jedoch eine positive Schwingungsrückmeldung zur Papillom Viren Nosode, ohne dass eine erkennbare Infektion vorliegt. Es ist bekannt, dass zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Krebserkrankung ein Zeitraum von vielen Jahren liegen kann.
Wäre es nicht denkbar, dass in diesen Fällen die Nosode durch ihre Neutralisationswirkung die Entwicklung einer späteren Krebserkrankung verhindert?
Literatur:
Hahnemann, Samuel: Die chronischen Krankheiten. Neugest. der 2.Aufl.von 1835,
Stuttgart 2001
Ortega,Sanchez Proceso: Die Miasmenlehre Hahnemanns. 6.Aufl. Stuttgart 2005
Enders, Norbert: Handbuch Homöopathie. 3. Aufl. Stuttgart 2007
Laborde Y. / Risch G.: Die Hereditären Chronischen Krankheiten. 2.Aufl. München 2004
Erik Preusker
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