Irische Rundtürme - Eine kurze Einführung

Alles Wissenwerte rund um den Rundturm in Irland

Der Rundturm ist das vielleicht einzige wirklich "typisch irische" Bauwerk, das man heute noch auf den ersten Blick identifizieren kann. Um die Entstehung und Bedeutung dieser Türme rankten sich über die Jahrhunderte viele abwegige Vermutungen und Legenden - von buddhistischen Phalli bis zu auffälligen Schatzverstecken.

Mit diesem Artikel soll ein wenig Licht in das Dunkel des Halbwissens gebracht werden - wenn auch eine endgültige Aussage zur Entstehung dieser architektonischen Unikate nicht getroffen werden kann.


Die Architektur der irischen Rundtürme

Was sind die eigentlichen architektonischen Merkmale und Bestandteile des "round tower"? Auf den Bildern und sogar direkt vor Ort sehen (fast) alle irischen Rundtürme gleich aus. Auf den ersten Blick zumindest, Detailunterschiede findet man dann doch. Wenn auch manchmal nur mit viel Scharfblick, Geduld und Hintergrundwissen.
 

Durchschnittswerte

Die durchschnittliche Höhe eines typischen Rundturmes lag bei 29,53 Meter, was interessanterweise genau 100 römische Fuss wären. Die 100 galt gemeinhin als "perfekte Nummer", was aber dennoch zu keinen Spekulationen hinreissen sollte - denn einen Durchschnittswert als Basis einer esoterischen Theorie zu nehmen, das führt garantiert zu Problemen. Zumal der "römische Fuss" auf irischem Boden nicht unbedingt wichtig gewesen sein muss.
 
Der Umfang der Turmbasis war durchschnittlich 15,63 Meter, was gerundet einem leicht zu merkenden Verhältnis von 2:1 zwischen Höhe und Basisumfang entsprechen würde und einen guten Anhaltspunkt für die "Statiker" geboten hätte. Mit solchen Relationen bei gleichzeitig beschränkter Höhe war Stabilität nämlich geradezu garantiert. Vorausgesetzt, die Fundamente waren gut ...
 

Baumeister und Dilletanten

Und da kommen wir zu einem Problem, nämlich der keineswegs durchgängig hohen Qualität der Konstruktion. Statik und die mangelnde Vorbereitung (oder grundsätzliche Eignung) des Baugrundes scheinen immer wieder Rundtürme um eine längere Existenz gebracht zu haben.
 
Gerade die Fundamente der Türme waren nicht unbedingt Meisterleistungen der irischen Baukunst - dreissig Meter hohe, extrem schwere Konstruktionen wurden oft auf vielleicht sechzig Zentimeter "tiefe" Basen gesetzt, zum Teil sogar noch direkt über Gräbern und auf relativ weichem Grund (beides nicht die stabilste Fundamentform). Dies mag erklären, warum etwa der Rundturm von Kilmacduagh schief steht und warum andere schlicht umkippten ...
 
Der Turmkörper selber wurde sich mehr oder weniger nach oben verjüngend gebaut - zu einer Zeit, in der man in Europa entweder stur zylindrisch baute oder "Verjüngung" recht einfach in zylindrischen Stufen erreichte. Im Kontrast zu den Fundamenten wieder eine ungeheure Leistung - auch wenn in Clondalkin der Turm sich nach einer Verjüngung wieder verdickt!
 
Während der Bauphase benutzte man übrigens ein externes, fest mit dem Turm verbundenes Gerüst, dass in den sogenannten "pugholes" ruhte (die man später kaschierte). Ob auch ein zusätzliches internes Gerüst bestand, ist nicht bekannt. Es würde jedoch zumindest Sinn machen und auch die Arbeit erleichtern. Nach der Anordnung der "pugholes" wurde übrigens errechnet, dass ein Turm in etwa sieben bis acht Monaten errichtet werden konnte!
 
Wesentliche Bestandteile des Turmkörpers waren eine erhöht angebrachte Eingangstür (die man nur über eine Hilfskonstruktion oder Leiter erreichen konnte, was die "Verteidigung" erleichterte), einige kleine Fenster im Turmkörper und schliesslich vier grosse "Glockenfenster" (für jede Himmelsrichtung eines) unmittelbar unter dem Dach. Im Turminnern waren Zwischenflure aus Holz zu finden, die miteinander durch Leitern verbunden waren. Die Zwischenflure ruhten meist auf in das Turminnere ragenden Steinen. Ihr einziges Licht gezogen sie durch die winzigen Fenster, so dass man wohl im Innenraum auf Kerzen, Fackeln oder Talglampen angewiesen war - zahlreiche Berichte von abgebrannten Rundtürmen kommen da spontan in den Sinn.
 

Glockenklang

Ganz oben befand sich dann der mit den Glockenfenstern versehene Raum. Hier schwang man die Glocken, damit auch weiter entfernte Gläubige sie hören konnten.
 
Oft beinhaltet die Darstellung des Geläutes einen Mönch, der erst die Leitern hochklettert und dann eine mittelgrosse Handglocke aus dem Fenster schwingt - romantisch, aber nicht unbedingt realistisch. Glockenstühle und Glockenseile waren schon in Irland bekannt, allerdings fehlt der Beweis für ihre Verwendung in den Rundtürmen. Aber es wurde recht überzeugend argumentiert, dass ein durch Öffnungen in den Zwischenböden geführtes Glockenseil ergonomisch und technisch machbar gewesen wäre.
 
Falls es Leute mit Höhenangst beruhigt: Es fehlt auch jeder Beweis für die aus den Fenstern hängenden Mönche mit Handglocken!
 

Der krönende Abschluss

Die aus Stein gemauerten, konischen Turmdächer stellten für die damalige Zeit architektonisches "High Tech" dar. Sie lösten wahrscheinlich einfacher zu konstruierende Dächer aus Holz und Schindeln ab und wurden in den Annalen als "bennchobbor" bekannt. Da einigen Rundtürmen heute das Dach fehlt, bei einem relativ glatten Abschluss, könnten dies auch "Altbautürme" mit hölzernem Dachstuhl gewesen sein.
 
Eine Besonderheit bilden die "engaged towers", also schon bei ihrer Errichtung fest mit Kirchengebäuden verbundene Rundtürme. Ob diese nun "echte" Rundtürme sind oder nicht, das ist ein reiner Expertenstreit - Lalor zählt sie (allerdings als Sondergruppe) dazu, Barrow schliesst alle nicht freistehenden Türme aus, O'Reilly spricht von "Kombinationen". Ich schliesse mich rein gefühlsmässig Lalor an, obwohl es zumindest bei St. Kevin's Church in Glendalough doch einige Bedenken macht.
 

Das Problem der hohen Türen

Die irischen Rundtürme weisen durchgehend Türen auf, die hoch über dem Erdboden den Zutritt erlaubten. Hoch genug, um nicht auf Anhieb und ohne Hilfe erklettert zu werden. Aus Sicherheitsaspekten machte das Sinn, aus praktischer Sicht war es eine nervige Sache. Denn gehen wir von der einfachen Erklärung des Rundturms als Campanile aus, dann muss sich der Glöckner regelmässig als Freeclimber betätigt haben.
 
Das ist natürlich Unsinn - wie also sind die Mönche nach oben gekommen?
 
Die einfachste Erklärung erscheint "mit einer Leiter". Macht Sinn - bis die Wikinger anklopfen. Dann nämlich musste die Leiter in den Turm geholt werden. Und hier spielt uns die Praxis einen Streich. Denn um eine ausreichend hohe Leiter durch die Tür in den Turm zu bugsieren ... müssten die Innenmasse grösser sein.
Da es damals noch keine Klapp- oder Steckleitern gab, kam man auf die Idee mit der Strickleiter oder dem geknoteten Seil. Beides wäre durchaus praktisch möglich gewesen. Nur kann man sich schlecht den greisen Abt und seinen blinden Bibliothekar vorstellen, wie sie sich gerade hochhangeln.
 
Wesentlich wahrscheinlicher ist eine Art Gerüst aus Holz, das einen Treppenaufgang bildet. Der (nicht originale) steinerne Anbau von Clondalkin hat eine ähnliche Funktion. Allerdings würde so ein Anbau wieder die durch die hohe Tür erreichte Sicherheit zunichte machen.
 
Ich könnte mir eine Zwischenlösung vorstellen: Eine feste Holztreppe bis fast an die Tür, dann einige Stufen zur Tür. Letztere Stufen schnell entfernbar, ähnlich einer Bibliothekstreppe. Mit einem Griff im Turm. Und der nachhetzende Übelmeister steht dumm auf einer kleinen, niedrigeren und vor allem windig-wackeligen Stufe da.
Beweise? Habe ich keine. Aber unmöglich wäre es nicht gewesen, oder?
 

Ursprung und Verwendungszweck der irischen Rundtürme

Sowohl über den Ursprung als auch den Verwendungszweck der irischen Rundtürme gibt es die wildesten Vermutungen. Und einige fundierte wissenschaftliche Theorien. Gerade im Zuge der hibernophilen Begeisterung wird es allerdings oft schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Schliesslich ist manche an sich unhaltbare Theorie viel spannender als die Anwendung von Ockams Rasiermesser ...
 

Impressive Erections - Der Rundturm als buddhistisches Heiligtum

Eine der amüsantesten Theorien zum Thema Rundtürme lieferte 1832 ein gewisser Henry O'Brien ab, Orientalist.
Der 25jährige war dem Orient so sehr verfallen, dass er dessen Spuren überall sah. Auch in Irland, wo die Rundtürme für ihn eindeutig eine phallische Bedeutung hatten. Und zwar nicht in Freuds Sinn, sondern ganz direkt - sie waren die Manifestation eines Phalluskults. Und dieser wiederum war buddhistischen Ursprungs. Einwanderer aus Asien hatten in O'Briens Augen ihren Kult nach Irland exportiert und die Rundtürme errichtet. Noch bevor Patrick die Insel dem Christentum zuführte.
 
Weder die Entstehungszeit der Türme noch ihre feste Einbindung in Klosterbezirke lässt die Theorie auch nur ansatzweise glaubhaft erscheinen. O'Brien allerdings spann seinen Faden gleich noch weiter, wie schon der Untertitel belegt: "The mysteries of freemasonry, of sabaism and of buddhism for the first time unveiled". Immerhin erhielt O'Brien für sein Essay £ 20 von der Royal Irish Academy. Im Vergabekommittee war ja auch Sir William Betham, Anhänger einer druidisch-buddhistischen Strömung ...
 

Dänische Importware - Der Rundturm als skandinavisches Kulturgut

Kaum weniger gewagt, aber immerhin weder geographisch noch zeitlich so weit ausholend, war Thomas Molyneux' Theorie. Er lieferte 1725 "a discourse concerning the Danish mounts, forts and towers" ab. Kurzzusammenfassung: Die Türme müssen von Dänen gebaut worden sein die via England oder per Langboot direkt aus Skandinavien nach Irland kamen.
 
Einmal abgesehen von den üblichen Problemen mit der Herleitung und zeitlichen Einordnung - die (nicht vorhandene) Masse der in Skandinavien oder Dänemark zu findenden Rundtürme spricht irgendwie gegen eine solche Importaktion.
 

Die üblichen Verdächtigen - Der Rundturm als mystische Hinterlassenschaft fremder Hochkulturen

Neben Dänen und Buddhisten (oder gar dänischen Buddhisten?) kann man die Theorien zum Ursprung der Türme gut unter dem Oberbegriff "Übliche Verdächtige" zusammenfassen - jede irgendwie himmelwärts strebende Hochkultur wurde (und wird) hier genannt:
 
  • Afrikanische Seefahrerkönige (entweder die biblischen "Seevölker" oder uns noch gänzlich unbekannte Seefahrernationen);
  • Astronautengötter (die Rundtürme sind ganz klar Darstellungen ihrer Raketen - und die Annalen verzeichnen für das Jahr 1054 einen "Rundturm aus Feuer" über dem County Meath ... bestimmt ein Raketenstart);
  • Druiden (... die ja auch Stonehenge gebaut haben ...);
  • Phönizier (die scheinen nun tatsächlich Handelsbeziehungen zu Irland gepflegt, aber keine Kolonien errichtet zu haben);
  • Zarathustra-Kultisten (Feueranbeter aus Persien und/oder Skythien, die auf den Türmen weithin sichtbare kultische Feuer unterhielten).
Gemeinsam ist allen diesen Theorien die Annahme, dass die Iren selber nicht in der Lage gewesen wären, solche architektonischen Leistungen zu erbringen. Paddy the Crap Builder.
 

Bescheidene Abgeschiedenheit - Der Rundturm als Refugium der Säulenheiligen

Das irische Christentum hatte viele östliche Einflüsse, so übernahmen frühchristliche Mönche die Ideale der Eremiten und zogen sich zur Kontemplation zurück. In der mittelalterlichen Kirche von Saint Doolagh (County Dublin) kann man beispielsweise heute noch eine Eremitenzelle besichtigen.
 
Aber ... es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich jemals ein Eremit oben im Rundturm niedergelassen hat. Und bei aller Gläubigkeit der Iren ist es schlicht unvorstellbar, dass solche gigantischen Gebäude als Refugium eines einzelnen Eremiten errichtet wurden.
 

Zeichen der Zeit - Der Rundturm als Sonnenuhr

Eigentlich eine geniale Idee - wenn man schon keine astronomischen oder geomantischen Ausrichtungen finden kann, dann interpretiert man den Turm eben als den "Zeiger" einer gigantischen Sonnenuhr. Möglich und gar nicht so dumm - wenn da nicht das Problem wäre, dass man bislang noch kein "Zifferblatt" identifizieren konnte.
 

Beinhaus - Der Rundturm als Begräbnisstätte

Eine wesentlich abgefahrenere Idee ist heute fast vergessen, denn man interpretierte die Rundtürme auch gelegentlich als vertikale Katakomben. In denen die frühen Christen ihre Verstorbenen verstauten. Da man ab und an Gebeine in Turmruinen fand, scheint es sogar einen Beweis dafür zu geben.
 
Aber wahrscheinlich handelt es sich hier um eine Fehlinterpretation der Knochenfunde. Einige werden die Resultate von kriegerischen Auseinandersetzungen gewesen sein (zahlreiche Türme wurden samt Insassen in Brand gesteckt). Andere dagegen lassen sich auf der Errichtung des Rundturmes auf bereits bestehenden Grabfeldern erklären.
 

Frühwarnsystem - Der Rundturm als Ausguck

Oft wurde den Rundtürmen nachgesagt, sie seien als Ausguck errichtet worden, um harmlose irische Mönche vor plündernden Wikingern zu warnen. Was durchaus stimmen mag ... aber bestimmt nicht die ursprüngliche Bestimmung war.
 

Ein feste Burg - Der Rundturm als Verteidigungsanlage

Die eng zusammenhängende Theorie, dass der Rundturm ein Teil der aktiven Verteidigung eines Klosters (oder gar einer weltlichen Siedlung) war ... ist jedoch wiederum abwegig. Die Konstruktion der Rundtürme erlaubte schlichtweg keine sinnvolle militärische Verteidigung. Wehrtürme waren massiver und mit Schiesscharten und (meist) Zinnen ausgestattet.
 
Allerdings haben wir dieser Theorie wohl zu verdanken, dass einige Rundtürme wie etwa Kildare mit Zinnen "restauriert" wurden.
 

Panic Room - Der Rundturm als Zufluchtstätte

Okay, wenn schon nicht Verteidigung, dann wenigstens Schutz? Ja, auch dies war eine Aufgabe der Rundtürme, denn oft liest man in den Annalen, dass sich bei Gefahr im Anzug Abt, Klosterbrüder und erlauchte Gäste in den Turm flüchteten. Meist folgt dieser Beschreibung dann aber der lapidare Hinweis, dass der Turm samt Insassen abgefackelt wurde.
 
Die Türme waren nur gegen amateurhaft marodierende Horden ein wirksamer Schutz. Diese mögen unverrichteter Dinge und unter Flüchen wieder abgezogen sein. Motivierte Plünderer dagegen brauchten nur etwas Feuer zu legen, nachdem sie in die niedrigste Ebene des Turmes eingedrungen waren. Die Kaminwirkung tat dann ein Übriges und Überlebenschancen waren äusserst gering.
 

Schatzkammer - Der Rundturm als Tresor

Rundtürme waren hoch und (relativ) trocken. Es wäre also Verschwendung gewesen, sie nicht zur Aufbewahrung von wertvollen Gefenständen zu nutzen. Als Tresor jedoch versagen sie wieder, da weder uneinnehmbar noch zu verteidigen.
 
Und die vielpropagierte Idee vom "Versteck" ist schon auf den ersten Blick hinfällig - selbst einäugige, kurzsichtige und mit dem Grauen Star geschlagene Wikinger hätten Probleme, ein solches "Versteck" nicht zu finden.
 

Ockhams Rasiermesser - Der Rundturm als Campanile

Das irische Wort für den Rundturm ist cloicteach, wörtlich das "Haus der Glocke" - in den zeitgenössischen Annalen erwähnt. Womit eigentlich schnell klar wird, dass der Rundturm nichts anderes als ein Glockenturm oder Campanile ist. Und eben nicht nur der Aufbewahrungsort der Glocke. Sondern Dank seiner Höhe auch eine Art "Verstärker", denn selbst kleine, aber aus der oberen Etage der Türme geläutete, Glocken sind rund eine Meile weit zu hören.
 

Aber ... woher kam die Idee, wer waren die ersten Baumeister?

Tja - da muss man passen. Auch wenn immer wieder gesagt wird, dass die Rundtürme eine eigene irische Entwicklung sind - es gab keine irischen Vorläufer, also könnte die Türme eine Weiterführung anderer Traditionen sein. Welcher? Eventuell der mitteleuropäischen Kirchenbautradition, die wiederum aus dem Orient beeinflusst wurde.
 
So könnte der Rundturm von Kells ein Verwandter der Türme von Sankt Gallen oder des Campanile von Ravenna sein ...
 

Weiterführende Literatur zu den Rundtürmen Irlands

Wer sich noch intensiver mit den irischen Rundtürmen befassen will, für den könnten folgende Bücher interessant sein:
 
  • George Lennox Barrow, "The Round Towers of Ireland - A Study and Gazetteer", Dublin 1979.
  • Brian Lalor, "The Irish Round Tower - Origins and Architecture Explored", Doughcloyne 1999.
  • George Petrie, "The Ecclesiastical Architecture of Ireland", Dublin 1845.
  • Roger Stalley, "Irish Round Towers", Irish Treasures Series, Dublin 2000

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Zuletzt bearbeitet 26.11.2008 07:17
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Bernd Biege
Bernd Biege
Journalist & Writer
County Cavan, Ireland
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Zuletzt bearbeitet: 02.08.2008 02:58.

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