Weitere drei Jahrzehnte später, ca. 1963, entwickelte der Student Tom Sims ein Sportgerät mit dem Namen Ski Board. Ein Jahr später entdeckt der Surfer Sherman Poppen das Snowboarden für sich. Er macht Experimente mit Kinderskiiern und verwendet ebenfalls, wie rund 30 Jahre zuvor Burtchet, Halteriemen. Gemeinsam mit einem Hersteller für Bowlingkugeln, der ihn unterstützte, entwickelte er das Schneesurfen. Entsprechend benannte er Prototypen des heutigen Snowboards "Snurfer": eine Wortneuschöpfung aus "snow" und "surf". Das ca. 1,20 Meter große bananenförmige Brett wurde damals für rund 15 US-Dollar verkauft.
Der "Snurfer" fand, gerade bei jungen Käufern, reißenden Absatz, während Ältere ihn für ein extrem gefährliches Süielzeug hielten.
1970 entwickelte Dimitrije Milovich dank seiner Begeisterung für das Snurfen das Gleitsportgerät weiter. Er begann als erster mit Stahlkanten zu arbeiten und experimentierte an der Manövrierbarkeit. 1976 gründete er dann seine eigene Snowboard Company.
1978 erscheint erstmalig Jake Burton auf der Bildfläche. Er produzierte als Erster eine eigene kleine eigene Snowboard-Kollektion. Aufgrund eines Verkaufspreises von 88 US-Dollar blieb der Erfolg zunächst aus.
Ebenfalls 1978 entwickelte Tom Sims ein Snowboard mit verleimten Holzschichten. Durch den geringeren Produktionsaufwand konnte er seine Snowboard für rund 40 US-Dollar an den Kunden weitergeben.
Nach wie vor waren Snowboarder bzw. Snurfer keine gern gesehenen Pistenbesucher. Mitunter waren sie dazu gezwungen, die Hänge höher hinauf zu steigen als alle anderen oder sogar erst nachts auf präparierten Pisten zu fahren. 1985 durfte man von rund 600 Skigebieten in den Vereinigten Staaten lediglich in 42 snowboarden bzw. snurfen.
Im selben Jahr tat sich auch einiges auf dem alten Kontinent: Hooger-Booger entwickelte das Raceboard. In den USA entstanden etwa zur gleichen Zeit die ersten speziell für diesen Gleitsport entwickelten Snowboard-Schuhe.
Seit 1998 gehört Snowboarden auch offiziell zu den olympischen Disziplinen.
In den letzten 20 Jahren ist die Entwicklung der Snowboard-Technologie enorm voran geschritten und erinnert nur noch manchmal an seine ursprüngliche Verwandtschaft zum Wellenreiten. Heutige spektakuäre Tricks und Manöver zeigen immer größere Ähnlichkeit mit dem Skateboarden.
In Verbindung stehende Artikel:
Snowboarden - Surfen im Schnee
Skateboarden - Vom Tretroller zum Szene-Sport der Großstädte
Wellenreiten - Faszination am Spiel mit den Wellen
Weitere Infos findet Ihr unter http://www.sport2.de/snowboard.html
Der "Snurfer" fand, gerade bei jungen Käufern, reißenden Absatz, während Ältere ihn für ein extrem gefährliches Süielzeug hielten.
1970 entwickelte Dimitrije Milovich dank seiner Begeisterung für das Snurfen das Gleitsportgerät weiter. Er begann als erster mit Stahlkanten zu arbeiten und experimentierte an der Manövrierbarkeit. 1976 gründete er dann seine eigene Snowboard Company.
1978 erscheint erstmalig Jake Burton auf der Bildfläche. Er produzierte als Erster eine eigene kleine eigene Snowboard-Kollektion. Aufgrund eines Verkaufspreises von 88 US-Dollar blieb der Erfolg zunächst aus.
Ebenfalls 1978 entwickelte Tom Sims ein Snowboard mit verleimten Holzschichten. Durch den geringeren Produktionsaufwand konnte er seine Snowboard für rund 40 US-Dollar an den Kunden weitergeben.
Nach wie vor waren Snowboarder bzw. Snurfer keine gern gesehenen Pistenbesucher. Mitunter waren sie dazu gezwungen, die Hänge höher hinauf zu steigen als alle anderen oder sogar erst nachts auf präparierten Pisten zu fahren. 1985 durfte man von rund 600 Skigebieten in den Vereinigten Staaten lediglich in 42 snowboarden bzw. snurfen.
Im selben Jahr tat sich auch einiges auf dem alten Kontinent: Hooger-Booger entwickelte das Raceboard. In den USA entstanden etwa zur gleichen Zeit die ersten speziell für diesen Gleitsport entwickelten Snowboard-Schuhe.
Seit 1998 gehört Snowboarden auch offiziell zu den olympischen Disziplinen.
In den letzten 20 Jahren ist die Entwicklung der Snowboard-Technologie enorm voran geschritten und erinnert nur noch manchmal an seine ursprüngliche Verwandtschaft zum Wellenreiten. Heutige spektakuäre Tricks und Manöver zeigen immer größere Ähnlichkeit mit dem Skateboarden.
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