Film

Der Film, Filme, Kino- und Fernsehfilme

Der Begriff Film ist heute im allgemeinen Sprachgebrauch eine Kunstform, die durch bewegte Bilder dargestellt werden. Diese werden und wurden in der Regel projiziert oder auf einem Bildschirm gezeigt. Heutzutage sind diese Bilder in der Regel farbig und mit Ton und Musik unterlegt. Die Filmtheorie und die Filmgeschichte beschaffen sich mit den ausführlichen Details der langen Entwicklungsgeschichte vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute.

Der Film, Filme, Kino- und Fernsehfilme


Film 


Allgemeine Begriffsdefinition 

Der Begriff Film ist heute im allgemeinen Sprachgebrauch eine Kunstform, die durch bewegte Bilder dargestellt werden. Diese werden und wurden in der Regel projiziert oder auf einem Bildschirm gezeigt. Heutzutage sind diese Bilder in der Regel farbig und mit Ton und Musik unterlegt. Die Filmtheorie und die Filmgeschichte beschaffen sich mit den ausführlichen Details der langen Entwicklungsgeschichte vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute. 

Ursprünglich bedeutet das Wort Film (engl. film = Häutchen) nur „dünne Schicht“, wie eine Ölschicht (Ölfilm). Dieser Begriff wurde für die Fotografie übernommen, bei der anstelle der großen Platten nun dünne Nitrozellulose verwendet wurde. Der Begriff war noch gebräuchlich, als auf dem Film die bewegten Bilder in Reihe festgehalten wurden. So wurde der Begriff stellvertretend für die ganze Branche verwendet, die mit dem Film entstand. Heute kennen wir daher auch das Filmgeschäft, wir filmen mit der Videokamera und freuen uns über neue Produktionen der Filmindustrie. 
 

Geschichte des Films 

Der Film soll in diesem Teil als ein Medium mit drei Facetten behandelt werden. Es geht hier sowohl um den Film als Massenmedium, als auch als wirtschaftlicher Faktor und als Kunstgattung, mit ihren eigenen Aspekten. 
 

Film als Massenmedium 

Der Film kann als eines der wichtigsten Massenmedien der Neuzeit angesehen werden, da es auf einer großen Spannweite Milliarden von Menschen erreicht und unterhält, aber auch informiert. Die von Kritikern gerne als „Kulturindustrie“ abgestempelte Filmbranche  hat den Schritt geschafft und sich vom individuellen Kunstwerk zum allgemein tauglichen Kommerzwerk entwickelt. Gleichzeitig muss aber auch das Experimentalkino als Sinnbild für die Erhaltung der künstlerischen Filmidee genannt werden, die in Hollywood immer noch gewahrt wird. 
 

Klassische Filmrolle

Film als Kunstform 

Der Film als Kunstform bietet uns eine Phantasiewelt, in die wir uns hineindenken können, um dem Alltag ein Stück weit, zumindest für eine Zeit, zu entfliehen. Fiktive Figuren und imaginäre Welten aus Spielfilmen geben uns etwas, dass uns auf psychoanalytischer Ebene wie ein Traum anspricht. 

Der Film ist gleichzeitig ein Ausdruck kultureller Freiheit und künstlerischer Gestaltung des Filmteams, rund um Kameramann, Regie, Drehbuchautoren, Schauspieler und Bild- und Tontechniker. Besonders die so genannten Autorenfilme sind Sinnbilder für die Hochkultur des Films. 

Der Film wird, genau wie das Theater, der Literatur zugeordnet. Abhängig von z.B. Zweck oder Inhalt oder auch Gage wird der Film dann weiter kategorisiert, Beispiele hierfür sind  Horror- und Actionfilme, Tierfilme, Dokumentationen, Liebesfilme, Kriegsfilme, Komödien oder auch Science-Fiction Filme. 

Zahlreiche Filmfestivals vergeben jährlich Preise für besonders gelungene Filme. Die einflussreichsten und größten Filmtrophäen werden auf den sog. „A-Festivals“ verteilt. 
 

Film als Wirtschaftsfaktor 

Die Filmwirtschaft beschäftigt sich mit allen Ebenen der Vermarktung und Produktion eines Films. Dies reicht bis hin zum Filmverleih. In den Vereinigten Staaten werden viele Filme in Hollywood produziert, wie der Begriff „Filmindustrie“ dem Sinn am nächsten kommt. Während in Europa viele File gefördert werden müssen, spielen die amerikanischen Produktionen so viel ein, dass sie sich selbst finanzieren. Insbesondere Hollywood gilt als Inbegriff des Filmerfolges. 

Den Erfolg eines Filmes kann man an seinen Kinobesuchern ablesen, aber auch DVD-Verkäufe und Merchandising-Verkauf geben Aufschluss über die Beliebtheit eines Films. Dank der Ausprägung des Fernsehens seit den 90er Jahren ist die Zahl der Kinobsuche allerdings stark gefallen, da seitdem viele Filme auch im Fernsehen zu finden sind. 

Die Produktion der Filme weltweit steigt jährlich an. Indien produziert dank „Bollywood“ mehr Filme als die größten europäischen Filmproduktionen zusammen, es folgen die USA und Nigeria („Nollywood“). Erst auf den folgenden Plätzen finden wir europäische Staaten, wie Frankreich oder Deutschland. 
 

Filmproduktion 

Die Filmkunst entsteht aufgrund einer Zusammenarbeit verschiedener künstlerischer Fähigkeiten, in Bereich wie Dramaturgie, Schauspielkunst, Schnitt, Tonkunst oder Montage. Alle an einem Film beschäftigten Personen werden als „Stab“ bezeichnet. 

Die Phasen einer typischen Filmproduktion sind: 

  1. Stoffentwicklung bzw. Drehbuch
  2. Filmfinanzierung
  3. Vorproduktion
  4. Dreh
  5. Postproduktion
  6. Filmauswertung
 
 

Technische Voraussetzungen 

Die Illusion des Films entsteht durch die Aneinanderreihung von Bildern und dem schnellen Abspielen dieser. Ab einer Frequenz von circa 15 Bildern pro Sekunde werden diese nicht mehr als Einzelbilder wahrgenommen, sondern als Bewegungsablauf, der einer realen Bewegung nahe kommt.  

Die Filmkunst wird in drei große Bereiche unterteilt. Einerseits ist da die klassische Filmarbeit mit einer „normalen“ Filmkamera, weiterhin gibt es die digitale Filmkamera, mit der Bilder elektronisch aufgenommen werden können. Als dritte Gattung kann der Zeichentrickfilm genannt werden, der in der modernen Variante als Animationsfilm interpretiert wird. Diese neue Filmtechnik beruht auf Animationen, Stop-Motion oder Zeichnen. 

Der technische Fortschritt ermöglicht es außerdem Bilder ganz neu zu produzieren. Hochauflösende Kameras, modernste Kamera- und Computertechniken sowie Modernisierung des Produktionsablaufes ermöglichen es die Filmtechnik deutlich zu verbessern. Auch die Verbreitung und Veröffentlichung wird dadurch beeinflusst, sodass wir heute Spezialszenen auf DVDs haben und Trailer über das Internet anschauen können. 
 

Filmtheorie 

Die Filmtheorie beschreibt das theoretische Verständnis des Films. Da der Film durchaus als Kunst, als Medium oder als Ware bezeichnet werden kann, gibt es bestimmte kommunikationstheoretische, ästhetische, medienwissenschaftliche sowie wirtschaftliche Faktoren. Die Filmanalyse dient der Untersuchung einzelner Werke, während Medienpsychologie und Medienwikungsforschung sich mit der allgemeinen Reaktionen unter den Zuschauern beschäftigt. 
 

Hollywood, Wahrzeichen des Films

Institutionen und Organisationen 

Es gibt zahlreiche Institutionen, die sich mit Filmen und anderen Medien-/Kunstwerken beschäftigen und diese bzw. deren Reaktionen auswerten. Beispielsweise werden auch Filmarchive erstellt, die sich mit der Sammlung von Filmen befassen. Weiterhin gibt es natürlich zahlreiche Interessenverbände unterhalb der Mitarbeiter einer Filmcrew. 

Auf europäischer Ebene ist die European Film Promotion, ergänzend zu den EU-Förderprogrammen Media Programm und EURIMAGES, der bedeutendste nicht-staatliche Bewerber und Vermarkter europäischer Filme in der Welt.



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Erik Preusker

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Last edited: Nov 6, 2008 11:26 AM.

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