Hängematten

Hängematte, Hängesessel, Hammock, Tuchhängematte, Netzhängematte

Eine Hängematte ist ein Ruhemöbel, dass seine Anfänge bereits vor über 500 Jahren im latein- und südamerikanischen Raum hat. Sie werden traditionell zwischen zwei Bäumen oder ähnlichen Aufhängepunkten montiert. Hängematten wurden zum Schutz vor der Umwelt und als Platz sparende Unterkünfte verwendet, heute dienen sie weltweit als entspannende Liegemöglichkeit. Hängematten zeichnen sich durch ungewohnten Komfort beim Liegen aus und ermöglichen so ein einzigartiges Gefühl der Ruhe. Bekannt sind neben verschiedenen Arten der Hängematte auch Hängesessel.


Hängematten


Allgemeine Begriffsdefinition


Eine Hängematte ist ein Ruhemöbel, dass seine Anfänge bereits vor über 500 Jahren im latein- und südamerikanischen Raum hat. Sie werden traditionell zwischen zwei Bäumen oder ähnlichen Aufhängepunkten montiert. Hängematten wurden zum Schutz vor der Umwelt und als Platz sparende Unterkünfte verwendet, heute dienen sie weltweit als entspannende Liegemöglichkeit. Hängematten zeichnen sich durch ungewohnten Komfort beim Liegen aus und ermöglichen so ein einzigartiges Gefühl der Ruhe. Bekannt sind neben verschiedenen Arten der Hängematte auch Hängesessel.



Ursprung und Geschichte


Der Ursprung der Hängematte liegt bereits einige Jahrhunderte in der Vergangenheit. 1529 wurde das Wort erstmals in deutscher Sprache erwähnt, damals aber noch nicht unter dem heutigen Namen. Das Wort Hängematte geht zurück auf die Originalbezeichnung „Hamaco“, welches erstmals in Haiti auftauchte. Das englische Wort „Hammock“ leitet sich noch immer davon ab, im Deutschen wurde Hängematte als passendes Kurzwort für „Hängeliegematte“ gewählt – auch wegen der Wortähnlichkeit mit „Hamaco“.



Frühe Anwendungen


Als die Hängematte von Seefahrern mit nach Europa gebracht wurde, dann als exotische und einfache Schlafgelegenheit und vor allem als Platz sparende Kajüte. Denn wenn nicht geschlafen wurde, konnten die Matten einfach verstaut werden und so wieder Platz im Schiffsinneren bieten. Eine Besonderheit der Hängematten, das charakteristische Schwanken, bot damals auch einen entscheidenden Vorteil: Das Schaukeln des Schiffs durch Wind und Wellengang wurde aufgrund der Aufhängung der Hängematte aufgehoben – Matrosen konnten ruhig schlafen und vielen nicht mehr aus den Betten, wenn starker Seegang herrschte. Auch die deutsche Marine hat bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts auf Hängematten gesetzt. Ausgestattet mit Matratze und Wolldecke, mit einer Liegefläche von 2 x 1 Meter stellten Hängematten ideale Unterbringungen für Schiffe dar. Besonders das leichte Verstauen war enorm vorteilhaft.


Eigentlich sind Hängematten aber als alltägliche Schlafunterkünfte von Zentral- und Südamerikanern genutzt worden. Die Entdeckung Amerikas brachte die Hängematte dann in die „Alte Welt“. Im Regenwald und den von Insekten nur so wimmelnden Gegenden Amerikas boten und bieten bis heute noch Hängematten Schutz vor ungebetenen Gästen. Gleichzeitig konnte man sich auf diese Art vor Feuchtigkeit und Schmutz schützen.



Hängematten-Arten und Hängesessel


Wir kennen heute einige Typen an Hängematten. Prinzipiell unterscheidet man zwischen klassischen Hängematten und Stabhängematten, außerdem zwischen Netz- und Tuchhängematten. Aus Piratenfilmen kennt man häufig die Anwendung von Netzen und Segeln als Hängematten, beide Arten gibt es bis heute, die Netzhängematte hat ihren Ursprung wahrscheinlich in Mexiko und wurde fast zeitgleich „entdeckt“.

Prinzipiell sind Tuchhängematten heute weitestgehend marktführend. In unterschiedlichsten Größen sind sie erhältlich, als Jumbo-Variante für die ganze Familie, als Einer- oder Zweiermatte oder für die Kleinen. Außerdem sind verschiedene Stoffe und Fasern im Einsatz. So entstanden auch wetterresistente Hängematten aus künstlichen Fäden. Tuchhängematten werden traditionell aus einer Vielzahl an Baumwollfäden hergestellt, die in starken Kordeln enden. Diese werden oft zwischen zwei Bäumen befestigt, können aber auch in der Wohnung oder an passenden Plätzen genutzt werden.

Stabhängematten sind durch einen langen (Bambus-)Stab aufgefächert. von diesem Stab führen mehrere Schnüre zu einer festen Kordel, die befestigt wird. Anders als die klassische Hängematte entsteht hier nicht die typische Einbuchtung, sondern eine gleichmäßige, flache Liegefläche. Diese bieten ein ganz anderes Gefühl, behalten aber klassische Merkmale, wie das Schwingen.


Hängesessel sind eine Variante der Hängematten, bei der der Nutzer nicht liegt, sondern sitzt. Der Vorteil dieser Modelle ist, dass sie an nur einem Punkt befestigt werden brauchen. So können Hängesessel Platz sparen und trotzdem das charakteristische Schwanken bieten. Auch hier sind verschiedene Größen bekannt, für bis zu 3 Personen.



Hängematten heute


Die heutige weltweite Verbreitung macht die Hängematte von einem klassischen Schlafmöbel zu einer Allrounder-Matte. Besonders in der vom Stress und der Schnellebigkeit des Alltags geprägten Welt streben die Leute nach immer neuer, größerer Entspannung. Zu der bequemen Lage und der großen Liegefläche kommt das entspannende Schwanken, dass wunderbar zum Relaxen einlädt. Hängematten sind dabei sich fest im Mobiliar der westlichen Welt zu etablieren. Der größer werdende Markt ermöglicht außerdem einen Konkurrenzkampf, der immer höhere Qualität hervor ruft und neue Standards setzt.

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Erik Preusker
Erik Preusker
Content & Community Management bei Textpert (www.Textpert.de)
Hamburg
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