Der nachfolgend beschriebene Ausbildungsweg ist als Beispiel zu verstehen. Je nach persönlichen Voraussetzungen und Stand der Ausbildungsordnung kann ein anderer Weg für Sie besser sein. Besprechen Sie die beste Vorgehensweise mit Ihrer Flugschule.
Schnupperkurs

flickr® Foto von Peter Greis
In einigen Fällen beginnt der Einstieg ins Gleitschirm fliegen mit einem Tandemflug bei dem ein erfahrener Flieger den Schirm steuert und der Passagier in einem zweiten Gurtzeug vor dem Piloten hängt. Alternativ bietet sich ein eintägiger Schnupperkurs mit Theorie und Praxis an. Die ersten Schritte sind verglichen mit anderen Sportarten einfach, und die ersten selbst gelenkten Flüge am Übungshang sind oft schon am Ende so eines Schnupperkurses möglich. Meistens wird so ein Kurs in Kombination mit einem Grundkurs angeboten, so dass man am Ende des ersten Tages entscheiden kann, ob man weiter macht und die Gebühr für die restlichen Tage zahlt.
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Grundkurs

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Der Grundkurs findet an einem Übungshang mit einer Höhendifferenz von ca. 50m zwischen Start- und Landeplatz statt und dauert ca. 4 Tage. Je nach Wetter und persönlicher Terminplanung können diese Tage am Stück oder über mehrere Wochenenden verteilt stattfinden. Die Ausrüstung wird von der Flugschule gestellt. Ziel ist, zu lernen wie man den Schirm, der am Startplatz auf dem Boden liegt, in die Luft bekommt, so dass er ein tragfähiges Profil bildet und wie man sanft landet und den Schirm wieder auf den Boden bekommt. Entgegen mancher erstaunlich weit verbreiteten Meinung, springt man nicht mit dem Schirm über einen Abgrund und hofft, dass er sich öffnet, sondern man läuft einen Hang hinab, und nur wenn sich der Schirm korrekt öffnet, läuft man beschleunigt weiter, bis man abhebt. Bei den am Übungshang üblichen Verhältnissen, ist der Flug bereits nach etwa einer halben Minute vorbei. Die Sinkgeschwindigkeit beim Landen wird auch von Anfängern in der Regel gut beherrscht. Bei ungeschickter Steuerung kann allerdings die Vorwärtsgeschwindigkeit so groß sein, dass man stolpert, was aber im Grasgelände in der Regel ohne ernsthafte Folgen bleibt. Vom Start bis zur Landung besteht Funkkontakt mit dem Fluglehrer. Der Kurs schließt mit dem Lernausweis ab, der zu den weiteren, unten beschriebenen Ausbildungsschritten berechtigt.
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Winde
Für die zum Abschluss der Ausbildung erforderlichen Höhenflüge reicht der Übungshang nicht. Wer nicht gerade im Gebirge wohnt, muss daher in der Regel Urlaub nehmen und weit fahren, um dann u. U. festzustellen, dass das Wetter keine Flüge zulässt. Ein Teil der Flüge kann aber alternativ an der Winde durchgeführt werden, was verschiedene Vorteile hat:
- Weniger Reiseaufwand. Ein Gelände mit Schleppbetrieb befindet sich womöglich nur wenige Autostunden won Ihrem Wohnort entfernt.
- Man braucht am Landeplatz seinen seinen Schirm nicht einzupacken und mit dem Sessellift oder Taxi hoch fahren, sondern man landet im Bereich des Startplatzes, stellt sich hinten an und startet gleich zum nächsten Flug.
- Man bekommt in die Fluglizenz zusätzlich die Startart „Winde” eingetragen.
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Gebirge

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Die Ausbildung für den beschränkten Luftfahrerschein für Luftsportgeräteführer („A-Schein”) erfordert eine Mindestanzahl von Flügen, mit einer Mindesthöhendifferenz zwischen Start- und Landeplatz, die nur im Gebirge erreicht werden kann. Flugschulen aus dem Flachland organisieren mehrmals jährlich Reisen in die Alpen und vereinbaren Tarife mit örtlichen Hotels. Die Anreise erfolgt in Fahrgemeinschaften. Das Reiseziel kann wetterbedingt kurzfristig verlegt werden. Am Ende der Reise findet theoretische und praktische Prüfung statt.
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Motor
Die Ausbildung für den unbeschränkten Luftfahrerschein für Luftsportgeräteführer („B-Schein”) erfordert einen Streckenflug, der Thermikverhältnisse voraussetzt, die nicht immer und überall gegeben sind. Daher ist auch dieser Ausbildungsschritt mit Reisen verbunden. Alternativ kann man das Fliegen mit Rucksackmotor lernen und den Ultraleicht-Pilotenschein ablegen. Der A-Schein wird dann automatisch auf den B-Schein erweitert.
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Trike

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Wer Probleme mit dem Fußstart hat, kann den Motorschirm auf ein Fahrgestell mit drei Rädern („Trike”) montieren. Es gibt sogar Liegeräder mit Pedalantrieb („Flyke”).
Abkürzung
Der klassische Weg zum Trike führt über die oben genannten Zwischenstationen. Andreas Scheuermann teilt aber mit, dass seine Flugschule die Berechtigung habe, Fußgänger auf einem Zweisitzertrike auszubilden.
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Fortgeschrittene
Für Fortgeschrittene gibt es vor allem folgende Angebote:
Betreutes Fliegen: Fluglehrer weisen in die Besonderheiten eines bestimmten Flugbebietes ein, ansonsten ist aber jeder Teilnehmer für sich selbst verantwortlich. Manchmal organisieren Flugschulen auch gleich die Reise in das Fluggebiet.
Flugsafaris: Reisen durch verschiedene Fluggebiete. Die Reise zwischen den Fluggebieten erfolgt normalerweise auf dem Landweg. Motorschirmflieger legen die Strecke aber auch oft in der Luft zurück, und nur das Gepäck reist im Bus hinterher. In diesem Fall kann man mit Rückenwind größere Strecken zurücklegen, da man ja nicht mit Gegenwind zurückfliegen muss.
Sicherheitstraining: Über einem See werden kritische Flugmanöver trainiert. Für den Fall, dass die Durchführung buchstäblich ins Wasser fällt, trägt man eine Schwimmweste, und auf dem See wartet ein Boot.
Meisterschaften: Wie bei jeder Sportart, gibt es auch hier Wettbewerbe. Beim unmotorisierten Fliegen geht es vorwiegend um Streckenflüge, für Motorschirme wird mit Stangen ein Parcour abgesteckt, der in kürzester Zeit zu durchfliegen ist.
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Links
- Paragliding Englisches Knol
- Wikipedia
- Deutscher Hängegleiterverband e.V.
- Deutscher Ultraleichtflugverband e.V.
- Deutscher Motorschirmverband e.V.
- Blogs zum Thema „Gleitschirm”
- Blogs zum Thema „Motorschirm”
- Home - ParaglideTV - Online Paragliding, Paramotor & Hang Gliding Video Clips
- Vergleich Hängegleiter (Drachen) und Gleitsegel (Gleitschirm)






Andreas Kemper
Invite as author
Hallo Christian Barmala
http://knol.google.c
unter einer passenden Kategorie verlinken und so Ihren Beitrag leichter auffindbar machen.
Lieben Gruß
Andreas Kemper
danke für die Einladung, ich habe diesen Beitrag zusammen mit "Drachen fliegen" http://knol.google.c
Christian Barmala
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