Kleindatenhaltung

Kleindatenhaltung mit Hilfe geeigneter Algorithmen

Der Begriff "Kleindatenhaltung" beschreibt ein simples Verfahren zur Kleinhaltung großer Datenmengen.


Die Kleindatenhaltung basiert auf dem Prinzip der Komprimierung, bei der spezielle Algorithmen einzelne gleiche Bytefolgen erkennen und in einer externen Datei zuordnen. Dadurch wird ein B-Stern-Baum erzeugt, der die Kleinhaltung großer Datenmengen sichergestellt. Die Kleindatenhaltung nutzt also das Prinzip der "binären Suche", um die Datenmengen klein zu halten.

Einsatzgebiete der Kleindatenhaltung

Die Kleindatenhaltung ist derzeit überwiegend ein Verfahren im Backupbereich. Dabei werden durch spezielle und neuartige Komprimierungsverfahren die Daten auf künstlichen Wege verkleinert und in regelmäßig auf die Gesamtgröße geprüft.

Kleindatenhaltung wird aber mittlerweile in fast jedem industriellen Großrechner eingesetzt, da dadurch enorme Mengen an Speicherplatz (bis zu 47%) eingespart werden können. Das Verfahren lässt sich jedoch auch auf privaten Rechnern nutzen, da sich der Kleindatenhaltungs-Algorithmus mit dem Windows XP Service Pack 3 auch auf Betriebssystemebene verwenden lässt. Die Kleindatenhaltung läuft dabei im Hintergrund ab und verwaltet die Dateien automatisch.

Probleme der Kleindatenhaltung

Kernproblem der Kleindatenhaltung ist das Halten diverser Mengen an kleinen Daten, die auf Grund der Theorie, dass die Großdatenhaltung eine ineffiziente Datenmanagementform darstellt, dazu führen kann, das die Daten, welche kleingehalten werden sollen, im Laufe der Zeit an Volumen zunehmen und die Übersichtlichkeit über die “kleinen Daten” potenziell zur größer werdenden Menge der Daten zunimmt und somit ein eigenes Kleindatenhaltungsmanagement erfordert. Für das Kleindatenhaltungsmanagement gibt es zwei kostenlose Tools:

  • Die Software "Kleindatenhaltung 1.6.4 BETA" (Download)
  • Das eBook "Kleindatenhaltung & Kleindatenhaltungsanagement (Volksphone)

Geschichte der Kleindatenhaltung

Die Geschichte der Kleindatenhaltung geht bis ins Jahr 1922 zurück. Schon damals wurde das Verfahren im engeren Sinne angewandt. Allerdings war es den Nutzern damals nicht klar, dass sie bewusst die Kleindatenhaltung angwandt haben. Zu jener Zeit war die Kleindatenhaltung auch als Eselsbrücke bekannt. Bei der Eselsbrücke werden logische Fakten für diesen Sachverhalt in unlogische Merkreime umgewandelt. Dabei versucht die Person für einen logischen Sachverhalt einen Merkreim oder eine andere visuelle Gedankenstütze zu behalten. Zum Beispiel: Vielen Schülern fiel es damals schon schwer sich alle Planeten unseres Sonnensystems zu merken. Im Jahre 1922 wurde von Prof. Mantelu genau für diese Problematik eine Merkhilfe entwickelt. Der Pädagoge erleichterte den Kindern das Lernen, indem er ihnen folgenden Satz ans Herz legte: “Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.”

Jetzt waren auch Menschen, die sich ohne diese Eselbrücke die Planeten nicht merken konnten, in der Lage, aus diesem Merkreim die Planeten unseres Sonnenssystems in der Reihenfolge von der Sonne aus gesehen aufzuzählen: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto. Dieser Ansatz gilt als die Geburtsstunde unserer heutigen Kleindatenhaltung.

Kommentare

Hallo

Sie können Ihren Beitrag hier

http://knol.google.com/k/andreas-kemper/deutschsprachige-knols/8bgikaqot3ts/6#

einem größeren Publikum zugänglich machen, Sie finden auf der gut frequentierten Seite verschiedene Kategorien, in die Sie ihren Artikel verlinken können.

Falls Sie Fragen zu Knol haben, finden Sie in der Google-Group

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eine kleine Community, die sicher auf Ihre Fragen eingehen wird. Hier werden auch neue Knols vorgestellt und Sie können ebenfalls ihre neuen Knols bekanntmachen.

Liebe Grüße
Andreas Kemper

Zuletzt bearbeitet 20.09.2009 15:53
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Neun?

Hallo Gabriele,

habe deinen spannenden Knol gelesen und bin auf die Sache mit den Planeten gestoßen. Da ich ein großer Astro-Fan bin und wir nur noch 8 echte Planeten haben, habe ich dir den aktuellen Spruch gesucht.
So geht man nicht nur den "neun" aus dem Weg, sonder argumentiert auf aktuellster Ebene. ;-)

M, V, E, M, J, S, U, N

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.


Viele Grüße,

Erik

Zuletzt bearbeitet 19.11.2008 08:57
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Fehler selbst korrigieren

Das schöne an Google Knol ist, dass man evtl. Fehler - wie in Wikipedia-Einträgen - selbst sofort korrigieren kann. Was ich mit den "neun" Planeten auch sofort getan habe.

Zuletzt bearbeitet 03.11.2008 07:46
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