Für Social Search gibt es zwei Szenarien, die irgendwann ineinanderwachsen werden. Im wesentlichen bestimmen nicht die Algorithmen die Relevanz der Suchergebnisse, sondern das Wissen und die persönlichen Erfahrungen der Community. Social Software muss dazu die Funktionen für den Zugriff, die Verteilung und Vernetzung der Informationen bereitstellen.
Eine andere Art von Social Search ist eine Suchfunktion mit menschlichem Sprachverständnis. Der indizierte Text wird nach linguistischen Gesichtspunkten analysiert. So wird der wirkliche Sinn des Textes erkannt. So kann der Mustang in Zusammenhang mit einer Jeans, einem Auto oder einem Pferd stehen. Wenn dem Sucher dann die Auswahlmöglichkeit gegeben wird, dann bekommt das Suchergebnis eine besondere inhaltliche Qualität.
Speziell im Werbemarkt will man so mehr kleine Special-Interest-Webseiten in die Werbenetzwerke einbinden, anstatt auf wenige große und reichweitenstarke Webseiten zu setzen. So lassen sich auch Werbetreibende mit kleinen ganz speziellen Zielgruppen und Themen ansprechen.
Beispiel: Bookmark-Manager und Experten-Suche
Lycos Europe hat einen neuen Dienst mit der Bezeichnung Lycos iQ. Lycos iQ verknüpft die Recherche im Internet mit einem sozialen Netzwerk-System und einem Bookmark Manager. Bei Lycos iQ können Surfer Fragen stellen, die von anderen Nutzern beantworten werden. Der Fragesteller bewertet die Qualität der Antworten. Ein Punktesystem belohnt die Ratgeber für ihre Hilfe. In der Expertenhierarchie kann man sich vom "Student" zum "Einstein" hocharbeiten. Die Ergebnisse aus dem Fundus von Lycos iQ fließen in die klassische Lycos-Volltextsuche mit ein.
Zudem können Benutzer bei Lycos iQ auch ihre Links verwalten. So genanntes Tagging, die Verschlagwortung mit beliebigen Begriffen durch die Benutzer, verbindet alle Teile von iQ. Dieses System soll durch die Interaktion der Nutzer zu einem großen Wissensfundus wachsen.
Zudem können Benutzer bei Lycos iQ auch ihre Links verwalten. So genanntes Tagging, die Verschlagwortung mit beliebigen Begriffen durch die Benutzer, verbindet alle Teile von iQ. Dieses System soll durch die Interaktion der Nutzer zu einem großen Wissensfundus wachsen.





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