Social Web

Im Social Web macht man sich die Urbedürfnisse der Menschen zu nutze. Kommunikation und Austausch sind die Basis, auf der sich die Menschheit entwickelt hat und auf die unserer Arterhaltung aufbaut.


Im Social Web macht man sich die Urbedürfnisse der Menschen zu nutze. Kommunikation und Austausch sind die Basis, auf der sich die Menschheit entwickelt hat und auf die unserer Arterhaltung aufbaut.
Ganz egal, was wir auch tun, wir fordern immer Feedback und Rückkopplung von unseren Mitmenschen. Egal ob in der Familie, im Bekanntenkreis, unter Kollegen oder in Vereinen. Wir streben nach einem ständigen Austausch unserer Interessen mit anderen. Es besteht immer ein hoher Bedarf an Erfahrungsaustausch und Interessenteilung.
Wir aktivieren unsere sozialen Netzwerke um unsere Interessen durchzusetzen. Entweder um andere zur Mitarbeit zu gewinnen oder um an Wissen und Erfahrungswerte zu kommen.

Ziele und Nutzen von Social Web

  • Menschen mit gemeinsamen Interessen in ihrer Arbeit und Kommunikation unterstützen.
  • Sammeln, Speichern, Dokumentieren und Verwalten von Wissen.
  • Das Verteilen und Recherchieren von Informationen erleitern.
  • Bewerten und Kommentieren von Informationen, Daten und anderen Nutzern.
  • Einfache Handhabung und damit leichte und schnelle Verbreitung und Nutzung.
In der Vergangenheit stand im Zentrum der Informationstechnik die Automatisierung von Abläufen und Optimierung von Prozessen. In vielen Fällen ist das abgeschlossen. In Zukunft sind die IT-Projekte wirkungsvoll, die die Arbeitsweise der Menschen verbessert, Innovationsfreude, Kreativität und Produktivität am Arbeitsplatz fördert. Jeder freut sich darüber, wenn er auf administrative Tätigkeiten verzichten kann und die eigene Arbeit durch bürokratische Hürden verschont bleibt.

Probleme sozialer Netze im Internet

Durch das Internet rücken die Menschen unabhängig von Raum und Zeit enger zusammen. Weniger auf der emotionalen Ebene, sondern mehr in der indirekten Kommunikation und im Austausch miteinander. Jeder Beteiligte kann sich von überall und zu jederzeit an einem sozialen Netz beteiligen. Dazu muss er niemanden aus seinem sozialen Netz persönlich kennen. Da die Signale der verbalen Kommunikation (Körpersprache) nicht vorhanden sind, muss den anderen auf Vertrauensbasis geglaubt werden. Wie im wirklichen Leben ist es sehr schwierig die Qualität von Informationen einzuschätzen. Deshalb ist es wichtig, dass Informationen bewertet werden können. Dadurch kann jeder die Quellen einschätzen und die Glaubwürdigkeit überprüfen. So kann sich Vertrauen bilden.

Zukunft

In einigen Jahren, wenn mobile Endgeräte Teil unseres "informellen Ökosystems" sind wernden neue Produkte unser Leben durch intuitivere Interaktion zwischen den Menschen, Maschinen und unserer Umgebung verbessern.
Die wichtigste neue Entwicklung wird die Interaktion mit den Mobilfunkgeräten mittels Sprache sein.
Im Internet entstehen Semantic-Web-Anwendungen, die Strategie-, Vorlieben- und Kontext-bezogen sind. Also sich an die Interessen und Bedürfnisse des Benutzers anpassen.
Für die unterschiedlichen Interessen werden die Menschen unterschiedliche Plattformen zur Kommunikation und Eigendarstellung nutzen. Die Menschen kommunizieren dann dort, wo sie sich gerade befinden, über die Kommunikationsformen, die ihnen der Dienst zur Verfügung stellt. E-Mail als ultimative Kommunikationsform wird damit abgelöst. Wir werden E-Mails dann nur noch grenzüberschreitend nutzen, um mit anderen Menschen ausserhalb unserer bevorzugten Plattformen zu kommunizieren. Unsere E-Mail-Adressen werden wir nur noch dann nutzen, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

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