Mein erster Hund - Ratgeber zur Anschaffung eines Hundes


Ratgeber zur Anschaffung eines Hundes

 
 
 
Grundsätzlich muss die Anschaffung eine Hundes sehr gründlich überlegt werden. Vieles muss bedacht sein:
 
  • Habe ich genügend Zeit für den Hund?
  • Bin ich bereit viel Zeit und Mühe in die Erziehung zu investieren?
  • Passt ein Hund in mein Leben?
  • Habe ich genügend Geld - für Tierarzt, Futter, Spielsachen, Hundeschule etc.
  • Darf ich in der Wohnung/Haus einen Hund halten?
  • Wie stehen die Nachbarn zu einem Hund?
  • Was mache ich mit dem Hund im Urlaub?
  • Was mache ich mit dem Hund im Krankheitsfall?
  • Was passiert mit dem Hund im Falle einer Scheidung? [1]
  • Schaffe ich noch alles, wenn ein Baby hinzu kommt?
 
Wenn diese Fragen positiv beantworten werden können stellt sich die nächste Frage:
Ein Hund vom Tierschutz oder vom Züchter? Diese Frage muss jeder für sich beantworten. Es kann sehr schwierig sein einen Hund vom Tierschutz zu übernehmen, der möglicherweise schon schlechte Erfahrungen gemacht hat. Es kann aber auch sehr schwierig sein einen Welpen zu erziehen. Sowohl beim Tierschutz wie auch beim guten Züchter kann man sich auch nach der Übernahme des Hundes noch Rat und Unterstützung holen.
 
Sollte die Entscheidung zu einem Rassehund gehen, so sollte man sich im Vorfeld gründlich mit der Frage beschäftigen, welcher Hund passt zu mir. Und - zu welchem Hund passe ich?
Die meisten werden sich zuerst einmal für einen Hund interessieren, der nach ihrem Geschmack gut aussieht. Sei es das kuschelige Fell, der Charakterkopf, der schnittige Körperbau. Was auch immer als Schönheitsideal gesehen wird. Spätestens dann aber muss man sich mit der Rasse und den rassespezifischen Merkmalen auseinandersetzen.
 
  • Möchte ich einen Hund der mit mir joggen geht oder mich beim Rad fahren begleitet
  • möchte ich einen Hund der mit mir gemütlich kuschelt
  • liebe ich eine Wasserratte
  • brauche ich einen Jagd- oder einen Apportierhund
  • brauche ich soviel Auslauf wie mein Hund
  • kann ich einen Hund in einer bestimmten Größe noch handeln.
 
Und nicht vergessen: jeder Hund braucht Erziehung - egal wie groß oder klein er ist.
 
Und dann kommt noch die Frage: Rüde oder Weibchen?
 
Nicht jeder Rüde ist ein Draufgänger und nicht jedes Weibchen ist ein Kuscheltier. Probleme gibt es bei Rüden mit dem Abhauen und bei Hündinnen mit ihrer Läufigkeit. Es gibt nicht nur gutes oder nur schlechtes in einem bestimmten Geschlecht.
 
Man kann und sollte sich, wenn man sich für eine Rasse interessiert intensiv damit beschäftigen und eventuell auch davon Abstand nehmen und sich für eine andere Rasse entscheiden, wenn man merkt, dass es nicht so passt, wie man sich das gedacht hat. Und bei allen Rassemerkmalen und Standards muss man doch bedenken, dass es Hütehunde gibt die jagen und Jagdhunde, die keinerlei Jagdambitionen haben. Kann ich dann meinen Hund trotzdem noch lieben? Hier wäre es ganz wichtig, dass ich auch diese Frage mit JA beantworten kann.
 
 

Was macht einen guten Züchter aus

Wenn ich mich für einen Rassehund entschieden habe muss ich mir einen Züchter suchen - einen guten Züchter. Meist findet man Züchter über den Verband, die meisten haben mittlerweile eine Homepage und können darüber kontaktiert werden. Man sollte sich unbedingt mehrere Züchter ansehen (evtl. auch von anderen Hunderassen) um vergleichen zu können.
 
Ein guter Züchter hat keine Massenzucht. Er geht liebevoll mit seinen Hunden und den Welpen um. Er arbeitet mit den Welpen. Sie haben bei ihm idealerweise schon das Auto fahren kennengelernt, sind gechipt (nicht tätowiert, auch wenn das ein paar Euro mehr kostet), sind gut sozialisiert und haben ein sauberes Umfeld.
 
 

Tipps zu:

Um Streitigkeiten im Scheidungsfall vorzubeugen, sollte man von vorneherein festlegen wem der Hund gehören soll und wer ihn auch nach einer eventuellen Trennung vom Partner weiter betreut. Dies kann man schon dadurch absichern, dass diese Person z. B. im Kaufvertrag als Besitzer eingetragen wird.
 
 
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"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
(Antoine De Saint-Exupéry)
 
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Verweise

  1. Um Streitigkeiten im Scheidungsfall vorzubeugen, sollte man von vorneherein festlegen wem der Hund gehören soll und wer ihn auch nach einer eventuellen Trennung vom Partner weiter betreut. Dies kann man schon dadurch absichern, dass diese Person z. B. im Kaufvertrag als Besitzer eingetragen wird.

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