Die Hunderasse Border Collie ist durch den FCI (Federation Cynologique Internationale) anerkannt und ist in die Klassifikation Nr. 297, Gruppe 1 Sektion 1 eingeordnet. Dies bedeutet, daß der Border Collie zu den Hütehunden und Arbeitshunden zählt. Seine Ursprünge liegen in Schottland, Großbritannien.
Geschichte des Border Collies
Der Name Border Collie setzt sich aus Border (engl. Grenze) was darauf schließen lässt in welcher Region der Hund hauptsächlich eingesetzt wurde und heute noch wird und Collie zusammen wobei die Herkunft dieses Wortes nicht eindeutig geklärt ist.
Ein erste konkrete Beschreibung über den Border Collie und dessen Arbeitsweisen wurde von Caius im Jahre 1570 erwähnt. Caius war Leibarzt der englischen Königin Elisabeth I. Der Titel des Buches in dem er den Border Collie erwähnt lautet „Treatise on english doggess“.
Als Stammvater der heutigen Bordercollies gilt der Rüde „Old Hemp“ aus dem Besitz Adam Telfers, einem englischen Farmer.
Old Hemps aussergewöhnliche Fähigkeiten bei der Hütearbeit machten ihn zu dem bedeutensten Zuchtrüden der Border Collie Rasse.
Aussehen
Die Statur eines Border Collies sollte harmonisch, längerer Körper als Körperhöhe sein. Die maximale Höhe sollte 56cm nicht überschreiten. Dadurch ist der Hund, gepaart mit sehr gut ausgeprägter Muskulatur, optimal für Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit prädestiniert.
In der Länge der Fellhaare erkennt das FCI drei Varianten an. Die Kurzhaarige, mäßig lange und stockmaßige Fellänge. In der Färbung des Fells gibt es mittlerweile neben dem allseits bekannten Schwarz-Weiß auch Züchtungen mit Weiß in den Farben Rot, Blau, Merle und einige weitere.
Auch beim Border Collie kann, wie bei allen Collie Arten, ein Defekt im MDR1-Gen auftreten. Durch diesen Defekt kommt es zu einer Überempfindlichkeit bei bestimmten Arzneimitteln.
Der Border Collie als Haustier
Wegen seiner überragenden Intelligenz und Lernbereitschaft ist der Border Collie wohl eines der faszinierendsten Hunde. Allerdings stellt dies auch an den Halter einige Anforderungen um dem Hund ein Artgerechtes Leben zu ermöglichen. Der Hund benötigt neben ausreichend Auslauf auch ein gehöriges Maß an Aufgaben die er erledigen darf. Bei diesen Aufgaben sollte stets die Intelligenz des Hundes gefordert werden. Der Hund sollte sozusagen Kopfarbeit erledigen. Nur wenn diese in Ausreichendem Maße angeboten werden kann vermieden werden dass der Hund unerwünschte Verhaltenmuster entwickelt, wie z.B. nervöses Umherlaufen, annagen jeglicher Gegenstände, Jagen von Fahrradfahrern oder Autos etc.






Erik Preusker
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