Neun Jahre hatte Tinka, die schwarz-weiße Katze mit dem Schäferhund Bilbo harmonisch zusammengelebt. Man spielte, schmuste, lag Popo an Popo auf dem Sofa und ging sogar zusammen spazieren. Nach dem Tod des Hundefreundes brachten die Menschen einen acht Wochen alten Labradorwelpen als neuen Partner für Tinka ins Haus. Jolly, der schwarze Hund, flippte aus vor Begeisterung, als er die Katze sah, und jagte sie fröhlich bellend durchs Haus. Tinka flüchtete auf den Dachboden und beschloss, diesen Hund nicht zu mögen.
Bis heute, nach zwei Jahren, ist es ein angespanntes Verhältnis. Die Katze geht dem Hund aus dem Weg, und dieser verfolgt sie mit seiner stürmischen Hundeliebe, die leider nicht erwidert wird.
Und als erste wichtige Überlegung: Welche Katze und welcher Hund passen zusammen?
Beide wachsen zusammen auf und lernen im Spiel die „Sprache“ des anderen.
Nur wenn der Hund schon vertraut mit Katzen ist, wird er eine neue Samtpfote akzeptieren.
Eine Katze, die noch nie mit einem Hund zusammengelebt hat, wird sich allerdings meist nicht an das fremde Familienmitglied gewöhnen.
Zwei erwachsene Tiere, die schon harmonisch mit anderen zusammengelebt haben, werden sich schnell aneinander gewöhnen.
Hund-Katze-Beziehungen können sich mit menschlicher Steuerung durchaus harmonisch entwickeln. Doch sind einige Dinge zu beachten, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Hund und Katze, zwei verschiedenen Tierarten mit unterschiedlichen „Sprachen“.
Jede Menge Missverständnissen auf beiden Seiten. Beide Tiere brauchen Zeit, die Körpersprache des Anderen zu verstehen.
Schwanzwedeln beim Hund – freudige Erregung
Schwanzwedeln bei der Katze – Nervosität und Anspannung
Pfote heben beim Hund- Beschwichtigung
Pfote heben bei der Katze – Verteidigungsbereitschaft
Auch Ohren anlegen und auf den Rücken rollen sind bei beiden Tierarten mit entgegengesetzten Stimmungen verbunden.
Der Mensch kann mit Fingerspitzengefühl und Geduld das Zusammentreffen der beiden Tiere steuern. Auf keinen Fall sollte er die Tiere am Anfang miteinander allein lassen.
Der Hund muss lernen, dass die Katze kein Jagdobjekt ist, weder im Haus noch im Garten, und die Katze braucht Rückzugsmöglichkeiten. Von dort aus darf sie selber bestimmen, in wie weit sie sich dem Hund nähert. Damit keine Eifersucht aufkommt, verteilt man sein Streicheleinheiten möglichst gleichmäßig und bevorzugt kein Tier.
Besonders die Katze braucht einen ruhigen Futterplatz und einen sicheren Ort für ihr Katzenklo, wo sie vor den Nachstellungen des Hundes sicher ist.
Der Gewöhnungsprozess kann einige Tage, Wochen aber auch Monate dauern.
Vielleicht entsteht kein Dream-Team, aber ein friedliches nebeneinander Leben ist meistens möglich.
Infos zum Beruf des Tierpsychologen und Tierheilpraktikers.
Bis heute, nach zwei Jahren, ist es ein angespanntes Verhältnis. Die Katze geht dem Hund aus dem Weg, und dieser verfolgt sie mit seiner stürmischen Hundeliebe, die leider nicht erwidert wird.
Was muss man tun, um Hund und Katze aneinander zu gewöhnen?
Und als erste wichtige Überlegung: Welche Katze und welcher Hund passen zusammen?
Junge Katze und junger Hund
Beste Vorraussetzungen für ein Dream-Team.Beide wachsen zusammen auf und lernen im Spiel die „Sprache“ des anderen.
Junge Katze und alter Hund
Gute Vorraussetzungen, wenn der Hund katzenverträglich ist.Nur wenn der Hund schon vertraut mit Katzen ist, wird er eine neue Samtpfote akzeptieren.
Alte Katze und junger Hund
Kann klappen, wenn die Katze nervenstark und Hunde gewöhnt ist.Eine Katze, die noch nie mit einem Hund zusammengelebt hat, wird sich allerdings meist nicht an das fremde Familienmitglied gewöhnen.
Alte Katze und alter Hund
Funktioniert, wenn beide positive Erfahrungen mit der anderen Tierart gemacht haben.Zwei erwachsene Tiere, die schon harmonisch mit anderen zusammengelebt haben, werden sich schnell aneinander gewöhnen.
Hund-Katze-Beziehungen können sich mit menschlicher Steuerung durchaus harmonisch entwickeln. Doch sind einige Dinge zu beachten, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Hund und Katze, zwei verschiedenen Tierarten mit unterschiedlichen „Sprachen“.
Jede Menge Missverständnissen auf beiden Seiten. Beide Tiere brauchen Zeit, die Körpersprache des Anderen zu verstehen.
Schwanzwedeln beim Hund – freudige Erregung
Schwanzwedeln bei der Katze – Nervosität und Anspannung
Pfote heben beim Hund- Beschwichtigung
Pfote heben bei der Katze – Verteidigungsbereitschaft
Auch Ohren anlegen und auf den Rücken rollen sind bei beiden Tierarten mit entgegengesetzten Stimmungen verbunden.
Der Mensch kann mit Fingerspitzengefühl und Geduld das Zusammentreffen der beiden Tiere steuern. Auf keinen Fall sollte er die Tiere am Anfang miteinander allein lassen.
Der Hund muss lernen, dass die Katze kein Jagdobjekt ist, weder im Haus noch im Garten, und die Katze braucht Rückzugsmöglichkeiten. Von dort aus darf sie selber bestimmen, in wie weit sie sich dem Hund nähert. Damit keine Eifersucht aufkommt, verteilt man sein Streicheleinheiten möglichst gleichmäßig und bevorzugt kein Tier.
Besonders die Katze braucht einen ruhigen Futterplatz und einen sicheren Ort für ihr Katzenklo, wo sie vor den Nachstellungen des Hundes sicher ist.
Der Gewöhnungsprozess kann einige Tage, Wochen aber auch Monate dauern.
Vielleicht entsteht kein Dream-Team, aber ein friedliches nebeneinander Leben ist meistens möglich.
Infos zum Beruf des Tierpsychologen und Tierheilpraktikers.







Erik Preusker
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